Warschau und Krakau – prickelnde Großstadt und etwas Paris an der Weichsel

Warschau

Über 800 Kilometer lang erstreckt sich Polen vom Süden bis an die Ostseeküste und vereint so Berge und Meer, Wiesen und Wälder, unberührte Seen, kleine Dörfer und große Städte, Moderne und Historie. Zwei von diesen Städten durften wir kennenlernen. Begleiten Sie uns auf unserer Entdeckungsreise und erfahren Sie, was Krakau und Warschau dem Incentive-Markt zu bieten haben.

Neben der guten Flugverbindung nach Warschau (bis zu 6x täglich direkt mit LH oder LOT von FRA oder MUC, 5x täglich ab Wien und 3x täglich ab Zürich) und dem kurzweiligen Flug von nur 1 Std. 35 Min. überzeugt uns zudem die kurze Transferzeit vom Flughafen Chopin in die Innenstadt. In gerade mal 20 Minuten erreichen wir unser Hotel, das Westin Warschau, welches am Rande des Stadtzentrums liegt. Warschau gehört mit den 3 Städten Krakau, Danzig und Breslau zu den 4 Hauptstädten Polens, die im Bereich Incentives noch wenig bekannt sind, aber großes Potential haben, in den nächsten Jahren auf dem Markt zu wachsen.

Am ersten Tag begeben wir uns zu allererst in den post-industriellen Stadtteil Praga District, welcher in nur 20 Min. vom Zentrum zu erreichen ist. Dort befinden sich ehemalige Lager- und Fabrikhallen, die durch stylische und kreative Ideen aufgewertet wurden und nun den Charme vergangener harter Fabrikarbeit versprühen, gepaart mit zeitgenössischer Architektur und Moderne. Die alte Motorrad-Halle in der sog. Soho-Factory wurde schon als Treffpunkt der polnischen und russischen Präsidenten genutzt und bietet sich vor allem als Location für die Bereiche Fashion und Automotive an. Mehrere Hallen sowie ein trendiges Restaurant inkl. Terrasse für 100 Personen im Loft-Style können dort als Avant-Gard Locations gemietet werden.

Kubicki ArcadesDie Kubicki Arcades unterhalb des Royal Castle am Ufer der Weichsel dienen heute als Veranstaltungs- und Tagungslocation in roter Backsteinarchitektur mit Glasfront, die mit einer Länge von 192 Metern in 5 Sektionen aufgeteilt werden kann und Platz für bis zu 800 Pax (Dinner) auf 1600m² bietet. In Kombination kann auch eine private Tour durch das Schloss hinzugebucht werden.

Die alte Festung Forteca Kreglickich auf einem Hügel unweit der Royal Castle gelegen, ist hingegen wie eine runde Arena aufgebaut. An den zentralen Hauptsaal mit Platz für 700 Personen (stehend) schließen sich 9 Nebenräume an, die alle rund um den Hauptraum gelegen sind. Auch hier kreiert der rote Backstein in Kombination mit Kerzen und bunten Scheinwerfern eine Symbiose aus Mittelalter und Moderne.

Hotel Bristol  Das Hotel Bristol ist das perfekte Produkt für den anspruchsvollen Reisenden. Erst kürzlich sehr aufwendig renoviert erstrahlt das traditionsreiche Haus mit seinen 204 Zimmern nun im Glanze alter Grand Hotel-Manier mit einem modernen und gemütlichen Ambiente. Die sehr gute Lage im Herzen der Stadt, die Mischung aus Art Deco und Belle Epoque, sowie alle Annehmlichkeiten eines 5 Sterne-Hotels inklusive Sauna, Pool und Beauty-Bereich begeistern uns von der ersten bis zur letzten Sekunde. Seit 1901 existiert dieses Haus und war als einziges Bauwerk Warschaus während des 2. Weltkriegs vor der Zerstörung bewahrt. Spätestens während der Fahrt im edlen, restaurierten Holzaufzug, der nur wenig jünger als das Gebäude selbst ist, spürt man förmlich die Tradition dieses Hauses, in dem schon alle erdenklichen Stars und Sternchen aus Politik, Wirtschaft und Showbusiness abgestiegen sind (z. B. Pablo Picasso, Marlene Dietrich oder Margaret Thatcher). Das Bristol Warschau ist nicht nur ein Hotel, vielmehr ein Erlebnis.

Trendiger, bunter und deutlich größer liegt das Sofitel Warschau mit seinen 343 Zimmern ebenfalls in sehr guter Lage gegenüber der Oper. Nach der Renovierung gehört dieses Haus zum neuen Look der Sofitels und ist ein gutes Produkt für große Gruppen oder die, die es modern und schlichter mögen.


Zum Lunch werden wir in eines der angesagten Restaurants der Stadt entführt, das Ale Gloria. Das äußerst liebevoll dekorierte Restaurant bietet vier Speiseräume (max. 120 Personen), deren Interieur sich an den Themen Wald, Kristall, Erdbeere und Feuer orientiert. Hier trifft traditionell polnische Küche mit einem Schuss Modernität auf sehr ansprechendes Design. Die Inhaberin Magda Gessler ist in Polen eine feste Institution, wenn es um Kombination von Kunst, Kultur und Kulinarik geht. Mit viel Liebe zum Detail trägt diese (wie jede andere Location der Künstlerin) die Handschrift der mehrfach ausgezeichneten Prominenten, welche uns noch häufiger auf der kulinarischen Reise durch Polen begleiten wird. Meine erste Borschtsch - die wohl bekannteste polnische Spezialität – eine rote Bete Suppe mit Teigtaschen und Himbeeren(!), werde ich wohl vergessen, ein wahrer Genuss. Hier vereinen sich Geschmack, Qualität und Stil in einem Restaurant der anderen Art.

Wer es lieber rustikal - mit weniger „Schnick-Schnack“ - mag, findet im Under the red hog eine passendende Alternative mit ebenfalls polnischer Küche in urig-modernem Ambiente und einer Terrasse. Unser Tipp! In vielen Restaurants Polens wird abends live Musik gespielt, von Pop über Jazz bis Klassik, auf Wunsch auch exklusiv.

Am zweiten Tag entdecken wir das Wahrzeichen Warschaus, den Kultur- und Wissenschaftspalast. Das Geschenk Stalins ist mit 231 Metern nicht nur höchstes Gebäude der Stadt, sondern gleich ganz Polens und beherbergt heute 3 Theater, Kinos, Museen und Konferenzräume. Im 31. Stockwerk des Klassikers sozialistischer Architektur bietet die Terrasse einen Rundumblick über Warschau und kann exklusiv für (Cocktail-) Empfänge gemietet werden. Wir empfehlen dies eher bei Schönwetter im Sommer, da so hoch oben häufig ein frischeres Lüftchen weht.

Unser Tipp! Außerhalb des Stadtzentrums (ca. 25 Min Transferzeit) erwartet uns die exklusivste Location, das Belvedere im Lazienki-Park. Dieser barocke Palast eignet sich ideal als Gala Venue für elegante Abende bis zu 200 Personen (sitzend) und bietet moderne, internationale Küche auf Sterne-Niveau. Die weiter oben im Park gelegene „Alte Orangerie“ ist der perfekte Ort für Empfänge, bevor man dann per Kutsche oder Oldtimer zum Belvedere gefahren wird.

Ein Restaurant für exklusive Abende in Innenstadtnähe ist die Villa Foksal, eine schlichte aber edle Variante für bis zu 150 Personen in 2 Räumen.
Die Technische Universität Warschau bietet eine beeindruckende Aula mit Platz für bis zu 400 Personen sitzend und bis zu 1000 Personen stehend für Empfänge, Dinner und Konferenzen. Dort treffen wir auch die berühmteste polnische Nobelpreisträgerin Marie (Sklodowska) Curie. Sie hat an dieser Uni zwar nicht selbst studiert, jedoch steht hier ihre Statue - vermutlich als Motivation für die fleißigen Studenten.

Wer in Warschau ist und nicht im Cafe Wedel war, hat Warschau nicht gesehen. Für alle Naschkatzen gibt es hier die feinste Auswahl an Pralinen, Kuchen und Gebäck in traditioneller Kaffeehaus-Atmosphäre, wie sie bei uns nur noch selten zu finden ist.
Wir entdecken nun die malerische Altstadt von Warschau mit ihren bunten Häuserfassaden. Der Marktplatz versprüht hier ein besonders lebendiges und dennoch gemütliches Flair durch die einladenden Terrassen zahlreicher Restaurants. Wer lieber drinnen speisen möchte, ist im U Fukiera richtig. Bis zu 90 Personen auf 2 Räume verteilt finden hier inmitten schriller Deko Platz.

Eine besonders aufregende Art in die Innenstadt zu gelangen, ist eine Tour mit den bunten, quirligen Minibussen, der sog. „Kommunismus-Tour“. Im Anschluss daran begibt man sich am besten zu Fuß weiter auf Entdeckungsreise in der autofreien Altstadt. Die Altstadt ist hervorragend geeignet für eine Stadtralley mit vielen kulinarischen Stopps wie z. B. in einer landestypischen Milchbar. Das Restaurant Kamera Bistro, welches Milchbar-Charakter versprüht, sticht hierbei besonders hervor.

Natürlich darf auch eine Wodka-Verköstigung nicht fehlen, so landen wir in einer neuen Institution, dem Dom Wodki (Wodka Haus) und probieren eine erlesene Auswahl aus über 360 Sorten des Nationalgetränks der Polen. Unser Favorit hierbei ist neben dem berühmten Bisongras-Wodka der Quitten-Wodka. Neben fachmännischer Anleitung rund ums Thema Wodka kann man hier in sehr ansprechendem Ambiente speisen, zu Mittag oder abends. Auf 2 offenen Etagen (Galerie) finden hier in 3 Räumen bis zu 60 Personen Platz.

Wer abends den Sonnenuntergang genießen möchte und dabei eine coole Location sucht, ist im Concept 13 richtig. Hier speist man unmittelbar in der Innenstadt bei offenem Raumkonzept direkt neben der Showküche oder separat im exklusiven Teil des Restaurants. Bei Schönwetter genießt man vorher einen Cocktail auf der Terrasse rund um das Restaurant. Carol kam hier in den Genuss ihres bisher besten Tintenfischs und sogar Dessert durfte gereicht werden, für unsere sonst sehr disziplinierte Gourmet-Weltenbummlerin. Nach diesen zwei intensiven Tagen führt uns die polnische Bahn in ihrem sehr bequemen Zug innerhalb von ca. 2 Stunden nach Krakau. Dort warten zwei weitere spannende Tage auf uns.

Krakau

Krakau ist ursprünglicher als Warschau, schließlich war diese Stadt kaum bis gar nicht im Krieg zerstört worden. Dies spiegelt sich vor allem in der Architektur wieder und die alten Straßen, Gebäude und Wege versprühen eine heimelige und zuweilen romantische Atmosphäre. Zu Recht steht die Altstadt auf der Liste der UNESCO Weltkulturerbe-Stätten. Bis ins 17 Jhdt. war Krakau die Hauptstadt Polens und Sitz des polnischen Königs.

Krakau ist, wie Polen insgesamt, streng katholisch (über 90% gehören der katholischen Kirche an) und wesentlich konservativer als Warschau. Es gibt 130 Kirchen, die zu unserem Erstaunen auch heute noch voll sind – selbst jüngere Leute nehmen an den Gottesdiensten teil und pflegen die religiösen Traditionen. Eine Kirchensteuer gibt es übrigens nicht.

Wir übernachten im Sheraton Krakau, direkt am Ufer der Weichsel gelegen. Zu unserer Linken der königliche Hügel, auf dem sich das Schloss und die Kathedrale befinden, in unmittelbarer Nähe die  Altstadt. Die 350 Zimmer des Hotels sind geräumig (selbst in der Standardkategorie) und werden in den kommenden Monaten renoviert. Die Lobby ist großzügig und geht mit dem Foyer in der Mitte des Hotels in das Haupt-Restaurant über, wo unter einem großen Glasdach ausgiebig gefrühstückt werden kann. Das Highlight des Hotels ist für uns die Dachterrasse, die selbst bei Schlechtwetter durch Glasschiebetüren flexibel genutzt werden kann. Den Ausblick auf den Fluss und das Schloss genießt man am besten mit einem Cocktail, natürlich mit einem der zahlreichen Wodkas.

Das zentral gelegene Hotel bietet eine gute Ausgangslage, um die Stadt zu Fuß zu entdecken. Entlang des begrünten Gürtels kann man auf 4 Kilometern rund um den Altstadtkern laufen. Die sehr gepflegte und breite Parkanlage ist ideal für eine Rallye zu nutzen. Ebenso nahe gelegen entdecken wir den Bischofspalast, in dem Papst Johannes Paul II residierte. Das päpstliche Fenster zeigt ein Porträt des Papstes in seiner Offenheit, die er vor allem auch der Jugend gegenüber lebte. Vielleicht sind daher die jungen Leute Krakaus noch immer begeisterte Anhänger der katholischen Kirche. Gestern war Todestag des Papstes (2. April), daher stolpern wir über ein Meer aus Blumen und Kerzen. Bis 1978 war Karol Józef Wojtyla, der spätere Papst Johannes Paul II, Bischoff von Krakau, was einem immer wieder in dieser Stadt vor Augen geführt wird. Für eingefleischte Fans oder Interessierte gibt es sog. Papst Touren, die auch seine Privatunterkunft zeigen.

Die zweitälteste Hochschule Europas befindet sich gleich in der Nähe des Bischofspalasts, wo der berühmte polnische Astronom und Mathematiker Nikolaus Kopernikus studierte. Der schöne Innenhof dieser altehrwürdigen Uni erinnert uns an Harry Potter Szenarien und würde sich hervorragend als Location für Empfänge eignen. Heute beherbergt die ehemalige Uni-Bücherei das Universitätsmuseum.
Im Zentrum der Altstadt erwartet uns der große Marktplatz mit Cafes, Bars und Restaurants. Nach einer kurzen Pause auf dem lebendigen Platz, kommt man mit den rasanten Elektro-Minibussen Melex in kurzer aber spektakulärer Art & Weise ins angrenzende jüdische Viertel. Die offenen Flitzer bieten Platz für 4 – 12 Personen und befördern uns umweltbewusst und schnell von A nach B. Ideal um die City mobil aber nachhaltig zu erkunden.

Im jüdischen Viertel, Kazimierz, entdecken wir traditionell-jüdische Restaurants & Cafes mit großen Terrassen. Neben vielen Synagogen gibt es zudem einen alten, jüdischen Friedhof. Die Restaurants servieren klassisch-jüdische Gerichte, in heimeliger Wohnzimmeratmosphäre. Abends wird jüdische Live-Musik gespielt mit Klarinette, Geige und Gesang. Das größte Restaurant Ariel bietet 6 verschiedene Speiseräume mit einer Kapazitäten von 18-70 Personen. Wir tauchen ein in eine andere Welt und lassen uns entführen in die faszinierende Welt des Judentums. Gleich neben dem jüdischen Hauptplatz wurden übrigens viele Szene des Films „Schindlers Liste“ gedreht, nicht unweit der heut noch zu besichtigen Schindler’s Factory, die unzähligen Juden während des Nationalsozialismus das Leben rettete.

Hotels, die wir besichtigt haben und sich für Gruppen eignen, sind das Radisson Blu (5*) und Andels (4*). Beide Hotels sind modern und liegen zentral, das Andels (159 Zimmer) ist neuer und stylischer, das Radisson Blu (196 Zimmer) liegt dafür ein bisschen näher am Stadtkern. Wer ein kleines Hotel in direkter Innenstadtlage bevorzugt sollte das Stary Hotel nutzen. Durch einen Anbau vergrößerte sich das Hotel auf 79 Zimmer, die alle im Stile einer Burg gehalten sind mit viel dunklem Holz und konträr dazu moderne Elemente. Ein Highlight sind die 3 Dachterrassen des Hotels, die z. B. für Cocktailempfänge genutzt werden können mit Blick auf den Marktplatz und die Marienkirche. Zentraler kann man in Krakau nicht wohnen.

Als beeindruckende Gala Venue im klassischen Stil eignet sich das Restaurant Wierzynek, welches in einem alten Wohnhaus in 8 verschiedenen Zimmern Gruppen von 20-40 Personen empfangen kann. Ein privater Konzertsaal kann hier für klassische Konzerte gemietet werden mit Musik von Polens berühmtesten Komponisten, Fryderyk Franciszek Chopin (Frederik Chopin), bevor man sich anschließend kulinarisch auf hohem Niveau in royalem-ritterlichen Ambiente verwöhnen lässt.
Als Transportmittel zu diesem festlichen Anlass, eignen sich die gepflegten weißen Kutschen, die übrigens meist von weiblichen Kutschern in sehr adretten Uniformen geführt werden.  

Krakau ist an jedem Wochentag voller Leben und so auch abends. Man sollte Krakau nicht verlassen haben ohne den Besuch in einem der zahlreichen Jazzclubs. Meist im Gewölbekeller gelegen kann man diese auch für Gruppen reservieren. 

Als Kontrast zum Stadtprogramm wartet am zweiten Tag der Ausflug ins Grüne. Nach nur 20 Minuten Fahrt erreichen wir das städtische Salzbergwerk „Wieliczka“, welches noch immer in Betrieb ist, wo jedoch nicht mehr aktiv nach Salz gebohrt wird. Zunächst geht es 54 Stockwerke zu Fuß (!) immer tiefer in die Erde. Im gut ausgebauten Treppenschacht zähle ich von 1 bis 54 und bin doch überrascht, wie schnell wir unser Ziel erreichen. Unten angekommen werden wir auf etwa 3 Kilometern durch das komplexe Gangsystem geführt und kommen immer wieder an einer der über 30 Kammern und künstlichen unterirdischen Seen vorbei. Viele der Kammern dienen als Kapelle mit Marienbildern, Statuen und Altären, da die Minenarbeiter in ihrem Glauben eine Sicherheit zu ihrem gefährlichen Job unter Tage finden. Sogar Gottesdienste und Trauungen finden hier regelmäßig statt.

Unser Tipp! Mein Highlight ist die letzte Kammer: 135 Meter unter der Erde! Sie kann als Location der ganz besonderen Art gemietet werden und ist die perfekte Gala-Venue. Der dunkle Parkettboden, die hohen Steinfelsen direkt über mir und das Wissen, so tief untere der Erde zu sein, erweckt ein Kribbeln und eine Faszination, die ich in dieser Form bisher nur von Locations kenne, die extrem hoch gelegen sind. Hier erlebt man das andere Extrem.

Und wer sich jetzt fragt, wie man in Highheels und Galakleid 54 Stockwerke tief herunterkommen soll, der kann beruhigt in einen der Mienen-Fahrstühle steigen und innerhalb von 45 Sekunden in die Tiefe sausen.

Etwas weniger abenteuerlich ist der Ausflug in die Benediktiner Bastei, 12 km außerhalb von Krakau, idyllisch gelegen am Ufer der Weichsel (20 Minuten Transfer). Gemächlicher aber landschaftlich schöner ist die Fahrt mit dem Ausflugsboot direkt vom Zentrum Krakaus an den klostereigenen Anleger (ca. 2 Stunden Fahrt). Sportliche Gruppen nehmen die Fahrt flussabwärts in nur 1 ½ Stunden mit dem Fahrrad auf sich. Im Kloster angekommen kann man die Terrasse des Klosterimbiss für kleine Gruppen eindecken lassen. Auf Wunsch singen die Mönche ihre Choräle, während man die klostereigenen Spezialitäten genießt.

Zurück in der Stadt lernen wir das im Herbst 2014 eröffnete, topmoderne  Konferenzzentrum ICE kennen. Das beeindruckende Foyer überzeugt nicht nur durch topdurchgestyltes Design, sehr viel Tageslicht (große Fensterfront) sondern auch durch die 1000m² große Ausstellungsfläche. Auch die zweite von drei Etagen weist über diese großzügige Fläche auf (ebenfalls 1000m²) inkl. einem Cateringbereich mit Balkon und Blick auf die Hawelbastei. Der größte von drei Sälen, das Auditorium, bietet Platz für 1915 Personen in Reihenbestuhlung mit neuester Konferenztechnik. Der zweitgrößte Saal, Theatre Hall, erinnert an ein modernes, gemütliches Theater für 600 Pax, der dritte Saal, Chamber Hall, kann in 2 Säle umgewandelt werden für insg. 300 Pax in flexibler Bestuhlung. In einem zweiten Teil des Kongresszentrums gibt es im dritten Stock 11 weitere Räume, die alle mit einander verbunden zu 500m² Konferenzfläche verwandelt werden können.

Im Museum of Municipal Engineering schlägt nicht nur das Herz begeisterter Eisenbahnfans höher. Das alte Straßenbahn-Depo kann exklusiv für Anlässe gemietet werden, alternativ können die restaurierten Bahnen als Transfer zum Dinner genutzt werden. Die gepflegten Trams reichen bis ins Jahr 1910 zurück und sorgen für das ultimative Oldtimer-Feeling.

Im Restaurant Stara Zajezdnia gegenüber dem Depo zapft sich wer möchte, sein Bier selbst. Das Restaurant dient gleichzeitig als Brauerei, in dem deftige polnische Speisen serviert werden: bei leckerem polnischen Bier und polnischen Teigtaschen (Piroggen) gefüllt mit Weißkraut, Fleisch oder Frischkäse kommt man ins Schwärmen für diese sehr leckere Spezialität. Kapazität bis zu 800 Personen. Mit vielen Eindrücken, Ideen und einer Flasche Quittenwodka im Gepäck sind wir innerhalb von nur 20 Minuten vom Zentrum wieder am internationalen Flughafen Krakaus, von wo aus wir in ca. 1,5 Std. schnell und bequem nach Frankfurt fliegen.

Warum Warschau?

  • Ab den großen Flughäfen Deutschlands bis zu 6x täglich direkte Flüge
  • Kurze Flugzeit von 1 Std 30 Min – ideal für ein Zweitagesprogramm
  • Sehr gute internationale Fluganbindungen
  • Große Auswahl an internationalen 5*-Hotels
  • Modern und aufstrebend mit einer innovativen Szene – immer gepaart mit allgegenwärtiger Liebe zur Tradition
  • Programme mit spaßigem Ostblock-Flair
  • Gutes und vielfältiges Angebot an Locations für große Gruppen
  • Exzellentes Preis-Leistung-Verhältnis für Hotels und F&B

Fazit: Ideal für Konferenzen und große Events, die große Kapazitäten mit außergewöhnlichem Rahmenprogramm brauchen. Besonders schön: Die herzliche Willkommenskultur und sehr aufmerksamer Service!

Warum Krakau?

  • Ab den großen Flughäfen Deutschlands bis zu 6x täglich direkte Flüge
  • Kurze Flugzeit von 1 Std 30 Min – ideal für ein Zweitagesprogramm
  • Die Stadt ist ein wahres Open-Air-Museum und schön zu Fuß zu erkunden - wenige Transfers sind notwendig. Kutschen und Medlex als Alternative zum Bus
  • Junge und lebhafte Stadt – lebendig an jedem Wochentag und bis spät Abends
  • Stadt und Natur mit Aktivitäten leicht kombinierbar
  • Ideal für Incentive-Gruppen
  • Am besten Juli und August meiden wegen zu vieler Touristen
  • Exzellentes Preis-Leistung-Verhältnis für Hotels und F&B
  • Live-Musik und insbesondere Jazz ist für wenig Budget zu haben
  • Sehr freundliche und herzliche Menschen

Fazit: Eine tolle Incentive-Destination, in der das Programm leicht für jedes Kundenprofil entsprechend angepasst werden kann, von sportlich-aktiv bis kulturell, mit jeder Menge interaktiver Erlebnisse mit Land und Leuten.  

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, darf gerne unser Beispielprogramm von Creative Poland anfordern oder uns anrufen für weitere Infos unter +49 6104 6005170.