Für Sie genau unter die Lupe genommen - Unser MICE-Neuzugang Portugal

Nach gut 3 ½ Stunden Flug ab Frankfurt haben wir Lissabon erreicht und freuten uns auch gleich auf etwas Bewegung. Lissabon wurde auf sieben Hügeln erbaut, die man zu Fuß erkunden kann. Unser erster Stopp führte uns zu einem, vor eineinhalb Jahren erbauten, 5* Design Hotel der Autograph Collection, welches circa 10 Gehminuten von der Innenstadt entfernt liegt und über 72 Zimmer verfügt. Weiter fuhren wir mit der berühmten Tram 28 in das Bairro Alto - bekannt für sein Nachtleben! Die Tram ist exklusiv für Gruppen buchbar: perfekt um einen Aperitif vor dem Essen einzunehmen – musikalische Unterhaltung inklusive! Bis zu 15 Trams kann man exklusiv buchen, max. 20 Personen pro Tram.

Gut geeignet für ein rustikales Abendessen ist das, in einem ehemaligen Kloster gelegene, Bierhaus Cervezeria Trinidad, das bis zu 200 Personen unterbringt. Außerdem gibt es noch das Convent do Carmo (eine alte Kirche), von der nur noch die Mauern stehen und in der man direkt unter dem Sternenhimmel Lissabons einen Gala-Abend mit 120 Personen veranstalten kann. Einziger Nachteil hierbei: Es kann recht kostspielig werden, da man alles extra anmieten muss. Vom Bairro Alto- Viertel fuhren wir mit der Tram 28 zum Castelo Sao Jorge, unterhalb liegt der älteste Teil Lissabons und man hat einen wunderbaren Blick auf die Stadt und den Fluss Tejo. Ideal um einen Aperitif einzunehmen und den Sonnenuntergang zu genießen, bevor die Gruppe zu einem Dinner im historischen Alfama-Viertel schlendert, wie beispielsweise im Restaurant Sto. Antonio de Alfama. In der Alfama, dem Herzen des alten Lissabons, umgeben Besucher die legendäre „Saudade“ (Sehnsucht) und die so passenden Lieder, dem Fado. Daher ist es ein Muss, in einem Fado Restaurant vorbeizuschauen, um den hinreißenden und so typischen Klageliedern zu lauschen. Aber es gibt auch den „fröhlichen“ Straßen Fado, den Besitzer von Restaurants zur Unterhaltung der Passanten und Gäste spontan zum besten geben.  

Wenn man durch die Gassen spaziert, sieht man immer wieder die „Azulejos“ - Fliesen, die Hauswände und Mauern zieren. Die Fliesenkunst hat in Portugal eine lange Tradition, die bis auf die Araber zurückgeht. Warum sollte man also nicht diese Handwerkskunst würdigen und den Teilnehmern einen Azulejos-Malkurs anbieten? Ob mit eigenem Design oder die klassische Variante – ein Versuch ist es Wert und zudem noch eine schöne Erinnerung zum Mitnehmen für jeden Einzelnen oder als Mosaikbild für das Unternehmen.

Am zweiten Tag sehen wir Lissabon von der Meerseite auf einer zügigen Fahrt mit den RIB-Booten – Achtung bitte festhalten!!! Diese kann man unterschiedlich einsetzen, entweder als Rallye bis zur Mündung des Meeres mit Stopps an den vielen Forts und Leuchttürmen, oder einfach nur zum Spaß und mit Vollgas entlang der Küste in Richtung Cascais fahren und von dort aus das Programm beenden. Es gibt 5 Boote, auf denen je 12 Personen Platz finden. Für Gruppen, die es etwas entspannter bevorzugen, stehen auch Segelboote zur Verfügung.

Das Stadtviertel Belém, das eng mit der Historie der Seefahrer und Entdecker verbunden ist, sollte man unbedingt mit einbauen! Schon allein, um das Café Pasteis de Belém zu besuchen und dort eines (oder vielleicht auch zwei J) der berühmten Pastel de Nata zu genießen. Zugegeben: Es wird viel von Touristen besucht, aber das Café ist so groß, dass man dort auf Wunsch auch einen separaten Raum reservieren kann. Gut gestärkt haben wir uns dann das wunderschöne 5*Hotel Pestana Palace angeschaut, welches über 194 Zimmer verfügt. Ein Highlight sind die ehemaligen Pferdestallungen, die man für Veranstaltungen nutzen kann. Also, wer eine außergewöhnliche Location sucht - findet sie auf jeden Fall dort!

In nur 30 Minuten kann man der Stadt entfliehen und befindet sich an der wunderschönen Küste - daher sind Stadt-Strand Kombis in Portugal zu empfehlen. Hier liegt etwas außerhalb das 2011 eröffnete 5* Thalasso Hotel Onyria Marinha mit seinen 72 Zimmern. Das Hotel besticht durch ein klares Design mit hellem Holz, große Zimmer sowie die großzügige Gartenanlage. Angrenzend befindet sich ein Golfplatz.

Vorbei an der berühmten Estoril Rennstrecke, führte unsere Fahrt im Anschluss nach Sintra, um uns das 5* Hotel Ritz Carlton Penha Longa anzuschauen. Zuvor haben wir einen Stopp in Sintra gemacht, um einen kurzen Blick in die Gärten Quinta da Regaleira zu werfen. Dieser mystische Ort eignet sich hervorragend für eine Team-Aktivität mit Entzifferung von Enigmas und Hinweisen, um an den Regaleira-Code zu kommen.

Umgeben vom Sintra-Gebirge, ist das sehr große Areal des Ritz Carlton Hotels mit 194 Zimmer und 2 Golfplätzen bestens für Großveranstaltungen geeignet. Weiterhin befindet sich auf dem Gelände ein altes Kloster mit 21 Räumen – perfekt als Location für Meetings oder Gala Dinners. In den Bergen kann man verschiedene Aktivitäten anbieten, wie Self Drive in Jeeps oder auf einem selbstgebauten Floß eine Flussfahrt zu unternehmen.

Zurück in Lissabon besuchten wir das Restaurant Kais, welches sich in einem alten Lagerhaus befindet und bis zu 400 Personen im Erdgeschoss fasst. Im Keller des Lagerhauses befindet sich ein weiteres sehr rustikal gehaltenes Restaurant für 180 Personen, das Adega - traditionelles Essen wird in Schüsseln direkt am Platz serviert.

Direkt daneben befindet sich der Urban Beach, ein direkt am Fluss gelegener Lounge-Night-Club. Hier kann man exklusiv „Inseln“ buchen und den Tag entspannt oder tanzend ausklingen lassen…. Entlang des Flusses, von der Innenstadt bis nach Belém, reihen sich viele alte Lagerhäuser und Speicher - die Docas. Diese haben sich in den letzten Jahren in trendige Bars und Restaurants verwandelt!

Der dritte Tag begann und wir machten uns auf den Weg in den Norden Portugals nach Porto – Wiege des Portweins. Die Fahrt dauert circa 3 Stunden und man kann sie als Self Drive mit Stopps in ein paar ausgewählten mittelalterlichen Städtchen anbieten. In Porto übernachteten wir in dem zentral gelegenen 5* Intercontinental Hotel, welches sich in einem historischen Gebäude befindet und im Juli 2011 eröffnet hat. Dieses Hotel ist wirklich eine Überraschung die 105 Zimmer bestechen durch kontemporäres Design. Wer gerne den Blick über Porto und den Fluss Douro genießen möchte, muss in dem Relais & Châteaux Weinhotel The Yeatman übernachten. Jedes der 82 Zimmer wurde von einem Portweingut gesponsert und stellt Elemente dieser Weingüter aus.

Ganz besonders gut hat uns die Dachterrasse (wundervoller Blick auf den Douro!) des Portwein Herstellers Porto Cruz gefallen – ideal für Cocktail Partys bis zu 100 Personen! Unser persönlicher Favorit ist der Rosé Portwein; es gibt aber auch tolle Cocktails, die mit Portwein zubereitet werden! Zusätzlich gibt es noch ein Restaurant, und ein interaktives Museum, das über die Geschichte des Portweins informiert. Anschließend haben wir das alte Customs House besichtigt. Eine super Multipurpose Location mit über 36.000 qm, die auf 150 Jahre Geschichte zurückblickt und auch eine Anlegestelle für Boote bietet. Auf den drei Etagen der Halle kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen!

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg in das wunderschöne Douro-Tal – ein landschaftliches Highlight mit seinen weitläufigen Weinbergen und idyllischen Weingütern. Um zum Beispiel nach Regua zu kommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten für eine Gruppe. Entweder per Self Drive in ca. 2 Stunden oder mit dem Zug ab Porto. In Regua kann man von Juli bis Oktober in einem historischen Zug entlang des Flusses und der Weinberge entlangfahren und die malerische Landschaft genießen. Möchte man bei der Weinernte mithelfen, sollte man im September/Oktober in das Douro-Gebiet reisen. Neben einer köstlichen Weinprobe, haben Gruppen auch die Möglichkeit die Trauben mit den Füßen selbst zu stampfen – da ist Spaß garantiert! Eines der größeren Hotels in dieser Region ist das 5* Aquapura Hotel mit 50 Zimmern, welches auf einem Hügel, mit schönen Blick auf das Tal, gelegen ist. Die meisten Weingüter verfügen nur über eine geringe Anzahl von Zimmern und sind daher eher für kleine Gruppen geeignet. In diesen Hotels kann man sich die Weinkeller anschauen, seinen eigenen Wein kreieren oder sogar Oliven, Zitronen und Orangen pflücken. Wer es aktiv mag, kann mit Fahrrädern die Region erkunden.

Bevor es zurück nach Frankfurt ging, sind wir noch bei dem Weingut Quinta da Crasto eingekehrt. Dieses Familienhaus mit Pool kann man exklusiv für 50 Personen buchen und dort einen ganzen Nachmittag verbringen. Dort, wo Ihre Gruppe vielleicht einen Tag zuvor traditionell mit den Füßen die Weintrauben bearbeitet hat, bietet Quinta da Crasto ein Lunch im Bassin an, in dem der Portwein hergestellt wird. Es gibt 5 Bassins in dem jeweils bis zu 10 Personen essen können.

   

Fazit Lissabon:

  • Tägliche Flüge nach Lissabon (gute Flugzeiten).
  • Hotel- sowie F & B Preise sind akzeptabel, da auch die Qualität sehr gut ist.
  • Preisgünstiges Programm möglich durch die Nutzung von öffentlichen Transportmitteln in der Stadt.
  • Abwechslungsreiches Programm durch die Kombination von Wasseraktivitäten, Stadterlebnis, gute Küche und Weine.
  • High Season ist im Mai, Juni, September und Oktober (höhere Hotelpreise).
  • Gute Alternative zu Barcelona, da (noch) nicht so überfüllt und touristisch.

 

Fazit Porto:

  • Tägliche Flüge ab Frankfurt nach Porto.
  • Die Miniaturversion von Lissabon mit etwas rauem Charme.
  • Gute und große Hotels sowie Venues, die große Gruppen unterbringen können.
  • Gut mit dem Douro-Tal zu kombinieren und somit abwechslungsreiches Programm durch Weine, Portwein, Wasser- und Strandaktivitäten, Stadterlebnis und Self Drive Möglichkeiten.
  • Die beste Reisezeit für Porto und das Douro-Gebiet ist Mai bis Oktober.

 

Natürlich haben wir Ihnen wieder ein paar Fotos mitgebracht! Überzeugen Sie sich selbst - hier finden Sie unsere Facebook-Galerie.

Wir haben nicht alle Venues und Hotels, die wir uns angeschaut haben in diesem Reisebericht erwähnen können, aber rufen Sie uns doch gerne an unter +49 6104 6005170, um mehr über die Möglichkeiten zu erfahren, die Lissabon und Porto bieten!