Vom 04.-08. Juli 2019 begleitete Sebastian insgesamt 8 MICE-Planer aus Deutschland auf unserer Entdeckungsreise nach Toronto, die wir in Zusammenarbeit mit Canadian Tours International, Business Events Toronto und dem Fairmont Royal York Hotel durchgeführt haben.

Die Metropole im Osten Kanadas ist nicht nur Trendsetter, sondern der Herzschlag kanadischer Stadtkultur. Toronto hat alles zu bieten, was von einer Weltklasse-Stadt erwartet wird und weckt alle Sinne mit einer perfekten Mischung aus verschiedenen Kulturen, Kunst, Architektur und den weltberühmten Niagarafällen in direkter Nachbarschaft.

TAG 1

139 TorontoNach etwa acht Stunden Flugzeit landeten wir pünktlich um 11:40 Uhr auf dem Toronto Pearson International Airport, wo bereits das Team von CTI gemeinsam mit unserem Guide wartete. Auf dem Weg vom Flughafen nach Downtown Toronto (Transferzeit ca. 30-40 Minuten) machten wir zunächst einen Zwischenstopp im Hotel X, welches direkt neben der Messe gelegen ist und wo wir mit einem perfekten Blick auf die Skyline von Toronto begrüßt wurden. Das moderne Hotel verfügt über 404 Zimmer sowie über 5.500qm multifunktionale Veranstaltungsflächen, darunter ein verglaster Function Space mit großer Terrasse, der sich bspw. für eine Produktpräsentation sehr gut eignet. Erwähnenswert sind zudem das hauseigene Kino (250 Sitzplätze) sowie der etwas kleinere Screening Room (56 Sitzplätze). Das Hotel X ist eher für Meetings oder Produktpräsentationen geeignet, da Incentive-Gruppen ja in der Regel lieber im Stadtzentrum schlafen (mit dem Shuttle ca. 15 Minuten).

Weiter ging es nach Downtown Toronto, genauer gesagt in den sogenannten Entertainment District, wo sich neben den großen Sportarenen und dem CN Tower auch eine Vielzahl an Restaurants, Bars, Clubs und Venues befinden. Hier haben wir einen Blick ins SPIN geworfen, einem „Ping Pong Social Club“. Lässiges Konzept, das auch wunderbar in ein Szeneviertel wie Kreuzberg passen würde – After-Work Ping-Pong trifft Feierabend-Bierchen. Wir fanden es allesamt eine coole Idee, ist einfach mal etwas anderes! Nur wenige Schritte entfernt sich das Arcane – ein neu eröffneter Nachtclub in der King Street, welcher zuvor das Szene-Restaurant Brassaii beheimatete. Kann auch exklusiv oder semi-exklusiv angemietet werden und auch Catering ist möglich.

Nach diesen beiden kurzen Stopps wechselten wir die Straßenseite und kehrten in der CIBO Wine Bar ein, einem italienischen Restaurant und Wein-Bar im Herzen des Entertainment District - idealer Ausgangspunkt, wenn man anschließend noch ausgehen möchte.

Nachdem wir nun einen guten ersten Überblick erhalten haben, checkten wir ganz unkompliziert im frisch renovierten Fairmont Royal York ein, welches sich gegenüber der Union Station befindet und erst Ende Juni seine große Wiedereröffnung gefeiert hat. Das 4* Hotel verfügt über eine Vielzahl an multifunktionalen Veranstaltungsräumen, verschiedene hochwertige F&B Outlets (Asiatisch bis modern) und zählt mit seinen 1.300 Zimmern zu den größten Häusern in Toronto. Doch keine Sorge: Von dem vermeintlichen Trubel bekommt man aufgrund der Weitläufigkeit jedoch nicht allzu viel mit.

Toront BluebloodNach einer erfrischenden Dusche wartete bereits eine Reihe an super in Schuss gehaltenen Rolls Royce vor dem Hotel, welche uns zum Schloss Casa Loma, dem „Haus auf dem Hügel“, gebracht haben. Burgen und Schlösser erwartet man eher in unserer Gegend, nicht aber in Nordamerika. Als das Casa Loma mit seinen 98 Zimmern sowie dem zwei Hektar großen Garten 1914 fertiggestellt wurde, war es die größte private Residenz dieser Art. Der Erbauer, Sir Henry Pellatt, hatte den Traum, ein mittelalterliches Schloss sein Eigen zu nennen - so wurde dieses nach europäischen Vorbildern erbaut.

Heute ist das Anwesen ein Besuchermagnet und kann tagsüber besichtigt werden. Jedoch kann das Schloss samt seinem prächtigen Garten auch für Events und private Feiern exklusiv angemietet werden - ein friedlicher Ruhepol in der sonst so lebendigen, modernen Stadt. Der Garten an sich kann auch separat angemietet werden und verfügt über einen gläsernen Pavillon, welcher voll klimatisiert ist: der ideale Ort für ein Gala-Dinner oder auch für eine Produktpräsentation.

Das Casa Loma (siehe Bild) beheimatet auch eines der exklusivsten Restaurants der Stadt – das Blueblood Steakhouse, ein wahres Gedicht für Fleischliebhaber (2 separate Räume für zusammen max. 130 Pax).

TAG 2 - Auf zu den Wasserfällen

Nach einem hervorragenden Frühstück ging es heute Morgen mit dem Bus in Richtung Niagara Falls mit den gleichnamigen weltberühmten Wasserfällen – an der Grenze zwischen dem US-Bundesstaat New York und der kanadischen Provinz Ontario.

Die Fahrzeit von Downtown Toronto beträgt je nach Tageszeit und Verkehr ca. 1,5 – 2 Stunden und es stehen verschiedene Transfermöglichkeiten zur Verfügung (Bus, Partybus, Stretchlimousine oder auch elegante Sportwagen als Selfdrive-Alternative).

Toronto Niagara4Der Ort Niagara Falls lebt ganz offensichtlich von den Wasserfällen und ist sehr touristisch, aber wen wundert das bei geschätzten 30 Mio. Besuchern pro Jahr? Da stellt sich zu Recht die Frage, was kann man hier an „exklusiven“ Programmpunkten für eine Gruppe erwarten? Von unzähligen Aussichtspunkten bieten sich atemberaubende Ausblicke auf dieses einzigartige Naturschauspiel. Doch nicht nur von Land aus lassen sich die Niagara-Fälle in voller Pracht bestaunen, so fanden wir uns bald schon auf einem der Boote wieder, die einen direkt an die tosenden Wassermengen und den feinen Nebel heranbringen. Definitiv ein Highlight, bei dem trotz Regenponcho keiner so wirklich trocken bleibt, es ist und bleibt aber ein Must Do! Hierfür sollte man je nach Umfang 45-60 Minuten einplanen.

Je nach Budget und Gruppengröße lassen sich auch kleinere Boote mieten (max. 142 Personen), wobei die Public-Cruise auch für Gruppen durchaus ein authentisches Erlebnis darstellt. Um das Ganze etwas aufzuwerten, kann man in einem privaten Pavillon evtl. ein paar Snacks oder Getränke reichen, bevor man aufs Boot geht.

Im Heli über die Niagara Falls

Toronto Heli2

Nachdem wir wieder etwas „angetrocknet“ waren, brachte uns der Bus weiter zum Helipad, welches sich ca. 10 Minuten außerhalb des Zentrums befindet. Hier wartete bereits das nächste Highlight, denn wir entdeckten die Wasserfälle bei einem spektakulären Helikopter-Flug aus der Vogelperspektive, bevor es mit dem Heli weiterging zur Trius Winery (Flugzeit weitere ca. 12-15 Minuten). Hier wurden wir stilecht mit einem Glas Prosecco empfangen. Pro Strecke stehen 4 Helikopter für jeweils max. 6 Pax zur Verfügung, sprich zusammen 24 Pax. Grundsätzlich gibt es zwar auch mehr Helikopter, jedoch muss der „reguläre“ Flugbetrieb parallel weiterlaufen, sodass es bei größeren Gruppen zu Wartezeiten kommt bis die Helis dann erst wieder zurückkommen müssen.

Der Großteil der Teilnehmer saß zum ersten Mal in einem Helikopter, jedoch gewiss nicht zum letzten Mal. Die Trius Winery bietet auch ein exquisites Restaurant samt Terrasse sowie verschiedene Indoor- und Outdoor-Venues, welche man für Gruppen exklusiv nutzen kann (z.B. den Trius Red Barrel Cellar). Nach einer kurzen Site Inspection wurden wir lukullisch verwöhnt und sind natürlich auch in den Genuss der edlen Tropfen des Weinguts gekommen.

Sollte die Gruppe Interesse an „Touri-Shopping“, Hard Rock Café oder einem Casino-Besuch haben, kann man in Niagara Falls sicherlich einen ganzen Tag verbringen, wer sich jedoch auf die Highlights beschränken möchte, fährt mit dem beschriebenen Ablauf sehr gut und insbesondere die Landung mit dem Heli im Weingut gibt dem Programm einen wahrhaft exklusiven Touch.

Als Alternative zur Trius Winery haben wir uns noch das Jackson Triggs Niagara Estate angeschaut, welches als besonderes Highlight über ein kleines Amphitheater inmitten der Weinberge verfügt, wo im Sommer auch namhafte Künstler Konzerte geben. Dieses bietet sich jedoch auch hervorragend für eine Produktpräsentation an – und das in einem völlig überraschenden Setting.

Ein Wehmutstropfen bleibt jedoch bei all diesen schönen Programmpunkten, denn auch die Fahrt zurück nach Toronto dauert je nach Verkehrslage 1,5 – 2 Stunden. Für kleinere Gruppen mit gutem Budget besteht die Möglichkeit, alternativ entweder mit kleinen Motorflugzeugen (mit je 4-8 Sitzplätzen) über den Ontario-See zurück nach Toronto zu fliegen oder auch per Helikopter.

Am Abend führte uns ein 15-minütiger Spaziergang vom Fairmont Royal York zum CN-Tower, der mit seinen 553m wohl DAS Wahrzeichen der Stadt darstellt. Auf „nur“ 351m befindet sich das 360 (Dreh-) Restaurant, welches einen fantastischen 360°-Rundumblick auf die kanadische Metropole bietet. Das spektakuläre Rogers Centre, Heimat der Baseballmannschaft Toronto Blue Jays, befindet sich direkt neben dem CN-Tower und bei schönem Wetter kann man sogar einen Blick aufs Spielfeld aus der Vogelperspektive erhaschen (sofern die Kuppel geöffnet ist). Der ideale Ort für ein Welcome-Dinner, denn von der Atmosphäre her gibt es andere „gemütlichere“ Alternativen.

TAG 3 - Trendiges Toronto

GraffitiUm ein richtiges Gefühl für eine Stadt, ihre Menschen und (Sub-)Kultur zu bekommen, muss man diese zu Fuß oder per Fahrrad erkunden. Letzteres stand am heutigen Vormittag auf dem Programm. Gemeinsam mit unserem Guide haben wir vom Hotel aus die einzelnen Viertel wie z.B. Chinatown, Yorkville oder den Distillery District mit ihren Highlights und Sehenswürdigkeiten erkundet. Dabei erfährt man so einiges über die Entwicklungsgeschichte der Stadt, aber auch über neue Trends und Szeneviertel.

Geführte Fahrradtouren kann man durchaus für Gruppen bis zu 100 Personen durchführen, jedoch werden diese dann in kleinere Gruppen aufgeteilt. Gerade am Wochenende bieten sich solche Fahrradtouren wunderbar an, da es am Vormittag im Zentrum kaum Verkehr gibt.

Auf dem Weg nach Chinatown kommt man an der „Grafitti Alley“ vorbei, die wohl bunteste Straße Torontos und Inbegriff der Streetart-Szene. Auf mehr als einem Kilometer haben sich in der Rush Lane sogenannte „Muralists“ ausgetobt – Graffiti-Sprayer, die ihre Gemälde an die Wände und Mauern gebracht haben, und das mehr oder weniger legal. Weiter ging es durch Chinatown mit seinen Freiluftmärkten, Restaurants und Asia-Shops, wahrlich ein Erlebnis für alle Sinne. Einen schönen Kontrast dazu bildet das „schicke“ Yorkville mit exklusiven Boutiquen, Galerien und Designstudios. Die Gegend verfügt über elegante Cafés, stilvolle Bars und Gourmetrestaurants und die Seitenstraßen werden von hübschen viktorianischen Häusern mit gepflegten Gärten gesäumt. Hier kann man einen Snack- oder Kaffeestopp einlegen. Man kann aber auch einen der typischen Hot-Dog oder Streetfood-Wagen exklusiv für Gruppen mieten, hier ist alles möglich, was das Kundenherz begehrt!

Auf dem Weg zum Distillery District machten wir einen Halt am St. Lawrence Market (im östlichen Teil der Innenstadt). Neben frischem Obst und Gemüse aus lokalem Anbau findet man hier für jeden Geschmack etwas – von geräuchertem Lachs über Senf- bis hin zu Patisserie-Spezialitäten. Das Gewusel in der Halle mag nicht jedermanns Sache sein, aber es lohnt sich, hier einzutauchen und zu staunen, was es alles zu essen gibt (bietet sich auch gut für einen Snack- oder Lunch-Stopp an). Nachdem wir uns an den Ständen durchprobiert hatten, ging es weiter zum Distillery District.

Der Distillery District ist eine Fußgängerzone mit malerischen Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert, in denen sich einst eine große Whiskey-Brennerei befand. Die gepflasterten Straßen mit den kleinen Boutiquen, Kunstgalerien, angesagten Restaurants und Bars sind bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Zudem bietet das Areal eine Reihe ausgefallener Venues, wie z.B. den alten Gärkeller „The Fermenting Cellar“ im „Industrial Chic“-Look (für bis zu 350 Personen sitzend) oder das Cluny Bistro, das an eine Französische Brasserie erinnert (bis zu 80 Personen).

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, sodass beim Großteil der Truppe Shopping auf dem Programm stand - bei einer Stadt wie Toronto gar nicht so einfach, da man nicht weiß, wo man anfangen soll...

Am Abend hat uns das Fairmont Royal York mit einem „Dine-Around“ überrascht, sodass wir das hochwertige gastronomische Angebot unseres Gastgebers kennenlernen konnten. Von Antipasti über ausgefallene Sushi-Kreationen bis hin zu erlesenen Fleisch- und Fischgerichten war hier alles dabei  –  ein rundum gelungener Abend. Wen es nach dem Abendessen in Toronto noch hinaus auf die Straße treibt, sollte beachten, dass Clubs und Bars offiziell um 02:00 Uhr schließen. Wenn man Glück hat, heißt es dann „Last Call“ und die Location bleibt noch eine gute halbe Stunde offen, bevor die Lichter angehen.

TAG 4 – Noch mehr Besonderes zum Abschluss

SegelyachtWer denkt, der Helikopterflug über die Niagarafälle war DAS Highlight dieses abwechslungsreichen Trips, für den können wir noch eine Schippe Extravaganz drauflegen. Vom Hotel aus führte ein kurzer Spaziergang hinunter zum Hafen, wo bereits eine Segelyacht auf uns wartete (Kapazität max. 12 Personen). Bei schönstem Sommerwetter ging es an den vorgelagerten Toronto Islands vorbei hinaus auf den Ontario-See, von wo aus sich die Stadt nochmals aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten lässt. Solch ein Segelausflug dauert in der Regel 2-3 Stunden und kann gut mit einem Stopp auf einer der Inseln verbunden werden.

Wer eine Auszeit vom Stadtleben braucht, der ist auf den Toronto Islands genau richtig. Neben insgesamt rund 600 permanenten Bewohnern findet man hier auch einige Cafés und kleinere Restaurants, der Großteil der Inseln ist jedoch als Parkfläche angelegt. Kleine Personenfähren und Wasser-Taxis verkehren regelmäßig zwischen der Harbourfront und den Inseln (ca. 15-20 Minuten pro Weg), was gerade in den Sommermonaten gerne genutzt wird. Aber auch Kayaking oder Stand Up Paddeling sind beliebte Aktivitäten, die auch für Gruppen angeboten werden können.

Man kann entweder in eines der Cafés oder Restaurants auf Centre Island einkehren oder wenn man es exklusiver mag, kann man beispielsweise den Island Yacht Club (IYC) privatisieren (für bis zu 300 Personen) oder zumindest einen Teil davon. Abseits von Lärm und Hektik kann man hier eine andere Seite der kanadischen Großstadt kennenlernen: die Ruhe und Idylle Torontos. Ein Kontrast, der wahrlich unerwartet kam und uns sehr begeistert hat - neben Incentives oder Events sicher auch ein interessantes Venue für eine Produktpräsentation. Bei schönem Wetter auch wunderbar geeignet für ein BBQ, doch dieses mussten wir uns zunächst „erarbeiten“.

Holzfäller im Wettkampf

Toronto LumberjackShowIn Deutschland noch eher unbekannt, dafür in Kanada bzw. ganz Nordamerika extrem populär: Wer ein Entertainment-Programm der besonderen Art sucht, dem wird diese interaktive "Holzfäller-Show" gefallen. Wer jetzt denkt, es handele sich dabei um eine Touri-Attraktion mit Männern in Karohemd, Hosenträgern und Rauschebart, wird ganz schnell eines Besseren belehrt. Bei der sogenannten "Timbersports Series" messen sich die besten Sportholzfäller der Welt in einem Mehrkampf aus insgesamt sechs Disziplinen, von Wettsägen mit Motor- oder Handsäge über Axtwerfen bis hin zum Zerteilen eines Holzblocks – all das natürlich auf Zeit. CTI verfügt über gute Kontakte zu Profis aus diesem Bereich, die einem diese Art des „Nationalsports“ näherbringen. Nach einer generellen Einführung in die Fähigkeiten samt Demonstration wurden 2er-Teams gebildet und der Kampfgeist war geweckt. Unter sachkundiger Anleitung und mit der nötigen Schutzausrüstung bekleidet sind die Späne in alle Richtungen geflogen – ein riesiger Spaß, bei dem auch die Einheimischen voll auf ihre Kosten gekommen sind, denn wann bekommt man als „Städter“ schon mal einen Timbersport Ex-Profi zu Gesicht. Die Jungs sind je nach Gruppengröße flexibel und zudem an keine feste Location gebunden (sie kommen aus dem Norden Ontarios und reisen zu jedem Event samt Ausrüstung an). Nach dem wir uns beim BBQ-Lunch gestärkt haben, ging es vom Anleger des IYC per Tiki Taki Taxi (Wasser-Taxi) zurück in die Stadt.

Toronto BATLWem die Timbersports Show zu spektakulär ist bzw. wenn man einen etwas budgetorientierteren Kunden hat, der dennoch eine authentische Activity haben möchte, ist dieser im BATL Ground richtig aufgehoben (BATL = The Backyard Axe Throwing League). Axtwerfen kann man quasi als kanadisches Dart bezeichen und so wundert es keinen, dass es dafür spezielle Locations gibt, wo sich Jung und Alt, Männlein und Weiblein gegenseitig im Axtwerfen übertrumpfen. Das ist sogar so populär, dass kürzlich erst der dritte BATL Ground im Stadtgebiet eröffnet hat und es sogar eine eigene Liga dafür gibt.

Abgerundet wurde diese großartige Inforeise mit einem Besuch in der neu eröffneten Reid’s Distillery , wo wir nach einer Einführung in die Kunst des Gin-Brennens einen leckeren Farewell-Drink kredenzt bekamen. Die kleine Brennerei am Stadtrand wird von Martin und seinen Kindern Calvin, Jacqueline und Graham betrieben und bietet den perfekten Rahmen für ein Cocktail- oder Dinner-Event.

Anschließend ging es zurück zum Hotel, schnell die letzten Sachen in den Koffer packen und dann hieß es auch schon wieder „Bye, Bye“ – vier faszinierende und abwechslungsreiche Tage sind wie im Fluge an uns vorbeigezogen.

Je nach Hotel und Gruppe kann man sich überlegen, ob man statt mit dem Bus vielleicht mit dem Zug (UP Express) nach Downtown Toronto (bzw. umgekehrt) fährt. Dieser verkehrt alle 15 Minuten zwischen Union Station und Pearson Int. Airport und die Fahrt dauert 25 Minuten. Zumindest für die Abreise eine Idee, über die man nachdenken könnte.

ALLGEMEINE INFOS / HINWEISE

Anreise:

Toronto wird alleine von Deutschland aus 6x pro Tag angeflogen (3x Frankfurt / 2x München / 1x Berlin – jeweils Lufthansa bzw. Air Canada) + je 1x Wien und Zürich, die Flugzeit beträgt je nach Abflughafen ca. 8 Stunden.

 

Tech in Toronto

(PDF-Viewer zeigt kein PDF an? Hier ist der Link zum Dokument: https://www.str-promice.de/PDF/TECH_Toronto.pdf)